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17.06.2020, 12:01 Uhr
CDU Alb-Donau/Ulm fordert Strafverschärfung für Kindesmissbrauch
Kreisvorsitzender Manuel Hagel MdL: „Furchtbares Verbrechen gehört auch als solches bestraft“
Der Vorstand des CDU-Kreisverbandes Alb-Donau/Ulm schließt sich der Forderung der CDU Deutschlands an, welche nach dem Bekanntwerden von mutmaßlichem Kindesmissbrauch in Münster drastische Strafen für Täter und Helfer einforderte.
Das Gremium war sich einig, dass in Fällen des Kindesmissbrauchs ein deutlich höheres Strafmaß angesetzt werden muss. Die Zuständigkeit für mögliche Strafverschärfungen liegt beim Bund. „Sich an Kindern zu vergehen ist eines der furchtbarsten Verbrechen überhaupt und gehört auch als solches bestraft. Die Haltung von Justizministerin Lambrecht ist mir unerklärlich. Es liegt doch auf der Hand, dass das bislang angewandte Strafmaß nicht ausreicht, um derart widerlichen Taten einen Riegel vor zu schieben“ sagte der Vorsitzende des CDU Kreisverbandes Alb-Donau/Ulm, Manuel Hagel MdL, im Rahmen der Vorstandssitzung des Kreisverbandes am 11. Juni 2020.

 

„Der CDU Kreisverband Alb-Donau/Ulm fordert die Bundesjustizministerin dringend dazu auf, endlich tätig zu werden und sich den Vorschlägen der Union anzuschließen. Bereits beim Missbrauchsfall von Staufen war es nur verständlich, dass viele Menschen in unserem Land das damals verhängte Strafmaß nicht nachvollziehen konnten. Mit den Fällen in Münster ist es nun endlich an der Zeit, die Beschlüsse der Innenministerkonferenz zur Strafverschärfung in diesem Deliktberiech umzusetzen“, erklärte Hagel.

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