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24.11.2011, 12:26 Uhr
Heiße Diskussion um Stuttgart 21

Das hatten die wenigsten der ca. 100 Besucher bei der Veranstaltung des CDU Kreisverbands in den Ulmer Stuben erwartet: Harte Fakten, Verträge und Berechnungen konnten die Kritiker des Projekt nicht zur Ruhe bringen. Auf jedes Argument gab es eine Gegenbehauptung.

Damit wurde auch dem Letzten klar, dass es bei dieser Auseinandersetzung um Glaubensfragen geht, die eine Konfliktlösung in weite Ferne weisen.


Die Ulmer Abgeordnete, Bundesministerin Dr. Schavan, betonte in ihren Ausführungen die Notwendigkeit, zu Verträgen und daraus resultierenden Verpflichtungen genauso zu stehen, wie für ein weiterhin zukunftsoffenes Baden - Württemberg als Motor von Innovationen. Es sei eben nicht egal, ob die europäische Transversale durch das Land, oder daran vorbei führe.

Wolfgang Dietrich, der Sprechers des Verkehrsprojekts Stuttgart 21, stellte in seinem Fachvortrag noch einmal die herausragenden Argumente für das Projekt dar und hob hervor, dass es für die von den Projektgegner in Spiel gebrachten Alternativen weder Pläne noch parlamentarische Mehrheiten gebe.

So stünden weiterhin alle Projektträger außer dem Land  für das in 3 Legislaturperioden geprüfte Vorhaben und vertrauten auf die deutsche Ingenieurskunst, in Stuttgart einen neuen Bahnverkehrsknoten zu konstruieren.

In der Diskussion standen wie zu erwarten die Ausstiegskosten für das Land und die mögliche Trennung von Schnellbahntrasse und Bahnhofprojekt im Fokus. Dabei wurde deutlich, dass sich die Projektgegner sicherlich auch nicht durch eine Mehrheit für S21 bei der Volksabstimmung von ihren Aktionen gegen den Neubau abhalten lassen werden.

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