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14.06.2011, 13:41 Uhr
Bezirksdelegiertag der Frauen Union Südwürttemberg- Hohenzollern
Am 28.5.2011 trafen sich zahlreiche Frauen zum Bezirksdelegiertentags der Frauen Union Südwürttemberg-Hohenzollern in Mattenhaus/Bad Waldsee. Neben einem Vortrag von Rudi Köberle zum Thema Verbraucherschutz beschäftigten sich die Mitglieder der Frauen Union insbesondere mit der Landtagswahl und den Schlüssen, die daraus zu ziehen sind. Ein wichtiges Thema in diesem Zusammenhang war die Rolle der Frauen in der CDU und wie man mehr Frauen für die Arbeit in der Partei gewinnen kann. Dazu wurde eine Antrag der FU Alb-Donau/Ulm verabschiedet. Außerdem fanden Neuwahlen des Bezirksvorstands statt.

Zu Beginn der Tagung gingen Annette Widmann-Mauz, Vorsitzende der FU Baden-Württemberg, Dr. Andreas Schockenhoff (MdB) und Dr. Monika Stolz (MdL) in ihren Grußworten auf die Landtagswahl und auf mögliche Konsequenzen ein. Frau Dr. Stolz hob hervor, dass Frauen mit über 50 % Anteil an der Bevölkerung in der CDU stärker vertreten sein müssten. „Wir brauchen Frauen, denn Sie sind mit ihren täglichen Erfahrungen nah beim Lebensgefühl der Menschen und können so Veränderungen und Stimmungen sehr gut wahrnehmen.“
Anschließend erläuterte der Landtagsabgeordnete Rudolf Köberle, der bis zur Landtagswahl Minister für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz war, in seinem Vortrag die Herausforderungen des Verbraucherschutzes. Es geht dabei vor allem um Regeln am Markt aber auch um eine Stärkung des Verbrauchers, damit er die richtigen Entscheidungen treffen kann. Am Beispiel von Lebensmitteln erklärte Köberle die Schwierigkeiten der Kennzeichnung von Produkten.
Außerdem ging er auf die sogenannte Restaurantampel ein, die aufgrund eines Beschlusses der Verbraucherminister im ganzen Bundesgebiet eingeführt werden soll. Diese eröffnet dem Besucher von Gaststätten die Möglichkeit, über die ausgehängten oder im Internet veröffentlichten Ergebnisse der letzten Kontrollen zu erfahren, wie der Betrieb bei Themen wie Sauberkeit der Küche oder Lagerung abgeschnitten hat.
Ein weiteres wichtiges Themengebiet ist das Internet. Mit einem Onlinehandbuch für Verbraucherrechte (www.verbraucherrechte-internet.de) hat das baden-württembergische Ministerium ein Internetprotal geschaffen, um umfassend über die Rechte bei Onlinegeschäften zu informieren. Es werden aber auch praktische Tipps für das richtige Verhalten im Netz z.B. beim Runterladen von Programmen, beim Online-Banking usw. gegeben. Unter www.online-schlichter.de kann man sich Hilfe und Rat suchen, wenn es Probleme bei Geschäften gibt, die über das Internet geschlossen wurden. Im Anschluss an Köberles Referat entwickelte sich eine lebhafte Diskussion von der Riesterrente über Absprachen bei Benzinpreisen bis zu Jugendschutzfragen bei Computerspielen im Internet.
Nach dem Mittagessen wurde der Bezirksvorstand wie folgt gewählt: Vorsitzende: Bösch, Maria (Alb-Donau/Ulm). stellvertretende Vorsitzende: Weggen, Isolde (Biberach), Bormann, Monika (Tübingen), Roll, Brigitte (Reutlingen). Schatzmeisterin: Lambrecht, Christine (Biberach). Schriftführerin: Friedrich, Stefanie (Reutlingen). Internetreferentin und Pressebeauftragte: Glaser, Sophia (Biberach) sowie 12 Beisitzerinnen unter ihnen auch Ursula Schelkle und Viola Moll (Alb-Donau-Kreis).
Anschließend erläuterte Barbara Münch, Vorsitzende der Frauen Union Alb-Donau/Ulm den Antrag und betonte, dass es wichtig sei, einerseits die Frauen in der CDU zu unterstützen und andererseits mehr Frauen für die Parteiarbeit zu gewinnen. Dieses Ziel müsse aber auch von konkreten Maßnahmen begleitet sein, die zeitnah umgesetzt würden.
Neben einer verbindlichen Frauenquote und mehr Effizienz in der Gremienarbeit, wird in dem Antrag angeregt Frauen über Projektarbeit zu Themen wie Bildung und Kinderbetreuung zu gewinnen. Ein anderer Vorschlag ist, Frauen durch Fortbildungen für die Übernahmen von Ämtern in der Partei und in den Gemeinde- und Kreisräten fit zu machen. Eine weitere Idee ist „Botschafterinnen für Frauenfragen“ auszubilden, die diese Themen in die Stadt- und Ortsverbände tragen könnten. Der Antrag wurde einstimmig verabschiedet und soll auf dem Landesparteitag der CDU eingebracht werden.
 

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